Aussendungen der APA-DeFacto
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19.05.2017

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 12.05.2017 bis 18.05.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Nach dem überraschenden Rücktritt von Vizekanzler und ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner wurde Kurz am Sonntag vom ÖVP-Parteivorstand zum neuen Chef der Volkspartei gewählt. Seine Verfügbarkeit für den Führungsposten hatte Kurz jedoch an sieben Bedingungen geknüpft: Er möchte mit einer eigenständigen Liste namens „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ in die Nationalratswahlen im Oktober gehen. Weiters forderte Kurz volle Personalhoheit – etwa bei Ernennung von Ministern und dem Generalsekretär – sowie ein Vetorecht bei den Länderlisten. Auch freie Hand bei allfälligen Koalitionsverhandlungen hatte sich Kurz ausbedungen. „Ich weiß, dass ich einigen viel abverlangt habe“, sagte Kurz in seiner Ansprache nach den Verhandlungen – der Parteivorstand akzeptierte schlussendlich seine Bedingungen und wählte den Außenminister zum 17. ÖVP-Parteiobmann der Zweiten Republik. In Bezug auf Neuwahlen sagte Kurz, er sei für einen vorgezogenen Wahltermin im Herbst, nur damit sei eine Veränderung in Österreich möglich. Den Posten des Vizekanzlers wird Kurz bis zum Wahltermin nicht einnehmen. Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich Justizminister Wolfgang Brandstetter (parteifrei) auf Platz 4 im Ranking. Zum Vizekanzler „ohne jede politische Ambitionen“ stieg der Justizminister vergangene Woche auf. Der Rücktritt von Reinhold Mitterlehner hatte den Posten vakant werden lassen, der neue ÖVP-Bundesobmann Sebastian Kurz wollte ihn trotz Drängen des Noch-Koalitionspartners SPÖ nicht annehmen. "Meine Funktion ist eine spezifische. Wir müssen die Regierungsarbeit mit Würde und Anstand beenden, um ein Chaos zu verhindern. Mehr ist es nicht“, sagte Brandstetter vor Journalisten bei seiner Angelobung am Mittwoch in Bezug auf die Phase vor dem Neuwahltermin am 15. Oktober 2017. Seine Gespräche mit Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) bezeichnete Brandstetter als "sehr konstruktiv". Der Parteilose ist seit 2013 Justizminister für die ÖVP. ...