Aussendungen der APA-DeFacto
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17.11.2017

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 10.11.2017 bis 16.11.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Nach dem EU-Außen- und Verteidigungsministerrat am Montag in Brüssel sagte Kurz: „Wir haben die Koalitionsverhandlungen gut begonnen. Sie laufen gut.“ „Wann und ob“ die Verhandlungen abgeschlossen werden können, wollte der ÖVP-Obmann nicht „prophezeien“. Was Spekulationen betrifft, dass Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) als Eurogruppen-Chef gehandelt werde, sagte der Außenminister, das sei eine „Auszeichnung für Schelling, dass er hier im Gespräch ist. Wenn er und somit wir und Österreich die Möglichkeit bekommen sollten, wäre das großartig.“ Ein weiteres zentrales Thema der vergangenen Woche war das angestrebte Rauchverbot in der Gastronomie. Laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ könnte das Thema die Regierungsbildung ins Stocken bringen. Denn wie aus Verhandlungskreisen um Sebastian Kurz gegenüber der „Krone“ bestätigt wurde, will die ÖVP an dem Gesetz festhalten, während sich die FPÖ für eine Beibehaltung der aktuellen Regelung ausspricht. Besorgt über die aktuelle Diskussion zeigen sich hochrangige Gesundheitsexperten. Sie haben in einem offenen Brief an Sebastian Kurz appelliert, am generellen Rauchverbot in der Gastronomie festzuhalten. „Es gibt kaum Maßnahmen, deren Nutzen wirtschaftlich so klar belegt ist wie Nichtraucherschutz“, sagt Gerald Gartlehner, Medizin-Professor an der Universität Krems. Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann im Parlament Andreas Schieder auf Position vier im Ranking. Am Mittwoch gab der 48-Jährige bekannt, sich um die Nachfolge von Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) bewerben zu wollen. Schieder legte in einem Schreiben an die Wiener Genossen ausführlich die Beweggründe für sein Antreten dar. "Ich habe mich entschlossen, für den Vorsitz der SPÖ Wien zu kandidieren, weil ich Verantwortung für die Zukunft unserer Partei, unserer Idee und unserer Stadt übernehmen will.“ Schieder weiter: “Es geht um viel - es geht ums Eingemachte.“ In einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ betonte Schieder, er sehe sich nicht als Gegenkandidat zu Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Er wolle ein „gemeinsames Konzept entwickeln“ um den „sozialen Ausgleich zu schaffen.“ Wohnbaustadtrat Michael Ludwig reagierte gelassen auf Schieders Gegenkandidatur: "Ich freue mich auf einen Wettbewerb der guten Ideen. Und auf einen inhaltlichen Wettbewerb mit Andreas Schieder, mit dem ich seit vielen, vielen Jahren sehr gut zusammengearbeitet habe." ...