Aussendungen der APA-DeFacto
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17.02.2017

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 10.02.2017 bis 16.02.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP). Vergangenen Freitag gab Pühringer bekannt, nach mehr als 22 Jahren das Amt des Landeshauptmanns zurückzulegen und an Thomas Stelzer zu übergeben. "Ich gehe mit Leichtigkeit, denn diese Leichtigkeit spüre ich jetzt schon", sagte Pühringer zum Abschied. Er habe sich bemüht, 22 Jahre lang sein Bestes zu geben. "Ob es gelungen ist, beurteilen andere." Der 67-Jährige beteuerte, als Ex-Landeschef nicht den Besserwisser spielen zu wollen. Er werde in der Partei aber "Aufgaben übernehmen". Welche das sein werden, sagte er noch nicht. Stelzer, der von Pühringer auch das wichtige Finanzressort übernehmen wird, kündigte bei der Pressekonferenz "neue Wege" für das Land an, das im Wettbewerb der Regionen bestehen müsse. Auf einem Parteitag am 1. April soll Stelzer auch als Nachfolger Pühringers an der Spitze der Landes-ÖVP gewählt werden. Im „Ö1-Journal zu Gast“ sprach sich Pühringer u.a. für die Einführung eines Mehrheitswahlrechts aus. Pühringer plädierte dafür, zwei Drittel der Mandate über Einer-Wahlkreise und nur noch ein Drittel über Landeslisten zu vergeben. "Das würde automatisch zur Stärkung der stärksten Partei führen." Bei der Reform des Demonstrationsrechts stehe die ÖVP selbstverständlich für das Demonstrationsrecht. Aber die ÖVP unterstütze auch jene, die unter Demonstrationen leiden. Es sei die Pflicht des Innenministers, dafür zu sorgen, dass nicht Dritte zu Schaden kommen, etwa durch eingeworfene Fensterscheiben, so Pühringer. Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der grüne Nationalratsabgeordnete Peter Pilz. Nach Angaben des grünen Sicherheitssprechers verfolgt der türkische Staat mutmaßliche Oppositionelle auch in Österreich. Dies geschehe unter anderem über die Aktivitäten der Moscheevereine der Türkisch-Islamischen Union (Atib). Diese seien „ein Instrument indiskutabler türkischer Politik in Österreich“, so Pilz bei einer Pressekonferenz am Dienstag. In einer bei der Landespolizeidirektion Wien eingebrachten Sachverhaltsdarstellung wirft er dem Verein Atib vor, „in der Art eines Geheimdienstes für die staatliche Religionsbehörde im Büro des Ministerpräsidenten tätig“ gewesen zu sein. Atib-Sprecher Selfet Yilmaz wies sämtliche Vorwürfe zurück. Man stehe in dauerndem Kontakt mit den österreichischen Behörden. Zur "Presse" meinte Yilmaz am Dienstag: "Peter Pilz verbreitet nachweislich Unwahrheiten. Daher bereiten wir derzeit eine Klage gegen ihn vor." ...