Aussendungen der APA-DeFacto
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23.02.2018

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 16.02.2018 bis 22.02.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Bei der Münchner Sicherheitskonferenz vergangenes Wochenende trat der Bundeskanzler für eine stärkere Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ein. Dabei müsse man aber auf die unterschiedlichen, auch rechtlichen Möglichkeiten der einzelnen EU-Staaten Bedacht nehmen, betonte Kurz. Österreich sei bereit, seinen Beitrag zu leisten. Natürlich werde Österreich neutral bleiben, aber "Engagement für unsere Sicherheit beginnt weit außerhalb unserer Grenzen", so der Regierungschef. Am Rande der Konferenz traf Kurz mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu einem 40-minütigen Arbeitsgespräch zusammen. Dabei ging es vor allem um die von Israel boykottierten FPÖ-Minister in der österreichischen Bundesregierung. Auf die Frage, ob der israelische Regierungschef seine Haltung während des Gespräches geändert habe, erklärte Kurz: „Ich gehe davon aus, dass wir eine vollständige Normalisierung der Beziehungen zustande bringen. Das ist mir ein großes Anliegen.“ Am Dienstag musste der Regierungschef eine Reise zu seinem bulgarischen Amtskollegen Bojko Borissow krankheitsbedingt absagen. Der Bundeskanzler werde die Reise nach Bulgarien aber so bald wie möglich nachholen, hieß es dazu aus dem Bundeskanzleramt. Vizekanzler Heinz Christian-Strache (FPÖ) absolvierte am Mittwoch seinen Auftritt vor dem Ministerrat daher ohne Sebastian Kurz. Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich die Wiener Gemeinderätin Barbara Novak (SPÖ) auf Position neun im Ranking. Novak wird Nachfolgerin von Sybille Straubinger als SPÖ-Landesparteisekretärin. Die Vorsitzende der Döblinger Bezirkspartei und langjährige Gemeinderätin wurde von den Gremien am Montag in diese Funktion gewählt. Michael Ludwig (SPÖ) – der am 24. Mai das Amt des Bürgermeisters von Michael Häupl (SPÖ) übernehmen wird – betonte bei der Präsentation, Novak sei ein wichtiges Bindeglied zwischen Partei und Gewerkschaft. Sie habe in verschiedenen Positionen bewiesen, dass sie unterschiedliche Gruppen unter einem Banner einen könne. Die 41-Jährige, die 2001 in den Wiener Gemeinderat einzog und seit mehr als zwölf Jahren als Sprecherin für Digitalisierungspolitik fungiert, sprach angesichts der internen Querelen in der Wiener SPÖ von „sehr turbulenten Zeiten“. Als Landesparteisekretärin wolle sie die Bezirksorganisationen bald besuchen und „mit einer eigenen Offensive ins Boot holen“. Novak sprach sich zudem für ein Kopftuchverbot an Schulen aus. „Ich sehe klerikale Strömungen sehr kritisch. Ich werde als Frauenrechtlerin und Feministin weiter gegen das Kopftuch auftreten“, so Novak in einem „Standard“-Interview. ...