Aussendungen der APA-DeFacto
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26.05.2017

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 19.05.2017 bis 25.05.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Am Dienstag fand auf Einladung des Bundeskanzlers ein Sechs-Parteien-Gespräch statt. Außenminister Kurz erneuerte seine Zusage, dass die ÖVP darauf verzichten werde, die SPÖ gemeinsam mit anderen Fraktionen zu überstimmen. Sollte jedoch die SPÖ die ÖVP überstimmen, fühle sich die ÖVP nicht mehr an diese Zusage gebunden, so Kurz. Beim Thema Bildungsreform betonte der designierte ÖVP-Obmann, dass es sich hier um eine Zwei-Drittel-Materie handle. Verhandlungen seien nach wie vor notwendig, deshalb liege die Umsetzung „nicht an der Regierung“, so Kurz. Kritik an der Haltung der ÖVP kam vom Grünen Bildungssprecher Harald Walser. „Die Beweglichkeit der ÖVP war schon bisher nicht ausreichend, aber seit Sebastian Kurz ÖVP-Obmann ist, geht gar nichts mehr“, so Walser. Für die Zustimmung der Grünen zum Schulautonomiepaket müssten noch viele Punkte geklärt werden. Am Mittwoch präsentierte der designierte ÖVP-Obmann die EU-Parlamentarierin Elisabeth Köstinger als neue Generalsekretärin. Die 38-Jährige Kärntnerin sei fest in Österreich verwurzelt und als Abgeordnete des Europaparlaments auch in Europa aktiv. Für die "Europapartei ÖVP" sei dies eine Ansage, so Kurz. Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich die EU-Parlamentarierin Ulrike Lunacek (Grüne) auf Position vier im Ranking. Die 59-Jährige wird bei der Nationalratswahl im Oktober als Grüne Spitzenkandidatin antreten, den Parteivorsitz übernimmt die Tiroler Landesrätin Ingrid Felipe. In einem „Standard“-Interview präsentierte sich Lunacek als Gegengewicht zu Rechtsruck und Abschottungspolitik. „Wir sind die einzige Partei, die es völlig ausschließt, je mit den Freiheitlichen in eine Regierung zu gehen“, so Lunacek. Links der Mitte sei noch sehr viel Platz. „Dieses Vakuum möchte ich mit den Grünen ausfüllen.“ In einem VN-Interview sagte Lunacek, 1994 gegen einen EU-Beitritt Österreichs gestimmt zu haben. „Ich hoffte auf den EU-Beitritt, wollte aber der Großen Koalition keinen ganz großen Erfolg gönnen“. Sie habe „taktisch“ gewählt und würde dies heute nicht mehr so machen. ...