Aussendungen der APA-DeFacto
...

20.01.2017

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 13.01.2017 bis 19.01.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Zwtl.: Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ). In der ORF-Pressestunde präzisierte der Regierungschef die in seinem „Plan A“ angesprochene Reform in Richtung Mehrheitswahlrecht. Geht es nach den Wünschen von Bundeskanzler Kern, soll der Artikel 26 der Bundesverfassung noch vor der nächsten Nationalratswahl adaptiert werden. Sein Modell, auch den Ministern ein Stimmrecht im Nationalrat zu geben, sei nur ein möglicher Vorschlag. Möglich sei auch die Idee des Juristen Klaus Poier, der stärksten Fraktion 50 Prozent plus ein Mandat zu geben. Kern kann sich vorstellen, dass in der Debatte auch Alt-Bundespräsident Heinz Fischer „einen hervorragenden Beitrag leisten könnte“. ÖVP-Generalsekretär Werner Amon reagierte positiv auf die Vorschläge Kerns. „Gegen die Idee eines Mehrheitswahlrechts ist grundsätzlich nichts zu sagen.“ Über Details müsse man aber noch sprechen. Die FPÖ deponierte ein Nein zu einem Mehrheitswahlrecht. „Für uns Freiheitliche ist jede Stimme gleich viel wert“, so Generalsekretär Herbert Kickl. Auch die Grünen sind gegen ein Mehrheitswahlrecht. Sie befürchten, dass es kleine Parteien dann schwerer hätten. Die Neos sehen ein Stimmrecht von Ministern im Nationalrat skeptisch. Positiv dagegen reagierte das Team Stronach. Nach dem Rücktritt Erwin Prölls (ÖVP) als Landeshauptmann von Niederösterreich bedankte sich der Kanzler für seinen Einsatz und Engagement. Pröll habe die Politik in Österreich über die Grenzen seines Bundeslandes hinaus geprägt. "In diesen 25 Jahren hatte Pröll mitunter unterschiedliche Meinungen - zu den verschiedenen Bundesregierungen und auch zu meiner Partei -, aber eines steht außer Streit: Es war immer dasselbe Ziel: Für das Land und seine Menschen zu arbeiten", so Kern. Zwtl.: Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) auf Position vier im Ranking. Mitte der Woche hat die ÖVP-Niederösterreich Johanna Mikl-Leitner zur Nachfolgerin von Erwin Pröll als Landesparteichefin und Landeshauptfrau bestimmt. Am 25. März geht der Parteitag über die Bühne, im April wird der Landtag zu einer Sondersitzung zusammentreten. Mikl-Leitner ist erst die dritte Frau an der Spitze eines Bundeslandes. „Wer Erwin Pröll nachfolgt, muss natürlich in große Fußstapfen treten“, sagte Mikl-Leitner. Sie habe in den vergangenen Jahren internationale und nationale Erfahrungen gesammelt und ein Netzwerk aufgebaut. "Das werde ich für Niederösterreich nutzen." ...