Aussendungen der APA-DeFacto
...

21.07.2017

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 14.07.2017 bis 20.07.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche ÖVP-Chef Außenminister Sebastian Kurz. Am Montag sprach sich Kurz im Rahmen des EU-Außenministertreffens in Brüssel für einen Kurswechsel der EU in Sachen Migration aus und bekräftigte erneut seine Forderung nach einer Schließung der Mittelmeerroute für Migranten. In Italien, das besonders unter dem Zustrom von Flüchtlingen leidet, sorgte vor allem die Äußerung von Kurz, man dürfe Flüchtlinge nicht einfach weiterwinken, für Verstimmung. Am Dienstag präsentierte Kurz mit Maria Großbauer, die in diesem Jahr erstmals für den Opernball verantwortlich zeichnete, eine weitere Kandidatin für die ÖVP-Bundesliste. Großbauer wird auf dem sechsten Listenplatz als Parteifreie kandidieren. Sie wolle eine Stimme für die Künstler sein, so Großbauer im Rahmen einer Pressekonferenz. Als Neueinsteiger der Woche konnte Vizekanzler und Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) Platz 8 für sich behaupten. Nicht nur parteipolitisch, sondern auch medial diskutiert wurde das von Brandstetter mitinitiierte Sicherheitspolizeigesetz, das sich aktuell – ebenso wie das Strafprozessrechtsänderungsgesetz – in Begutachtung befindet. Vor allem Datenschützer sehen die geplante Ausweitung der polizeilichen Befugnisse in Bezug auf Vorratsdatenspeicherung und Videoüberwachung kritisch. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) signalisierte allerdings bereits, beim Sicherheitspolizeigesetz mitgehen zu wollen. Am Mittwoch präsentierte Brandstetter zudem den Gesetzesentwurf „Zukunft Maßnahmenvollzug“, welcher eine Behandlung unzurechnungsfähiger Straftäter in forensisch-therapeutischen Zentren statt wie bisher in Anstalten für geistig abnorme Rechtsbrecher vorsieht. Eine Begutachtung des Entwurfs noch vor der Nationalratswahl wird es nicht mehr geben, Brandstetter ließ aber wissen, er wünsche sich „eine große, öffentliche Diskussion“ des Themas. ...