Aussendungen der APA-DeFacto
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23.09.2016

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 16.09. bis 22.09.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Zwtl.: Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ). Kern weilt derzeit in New York, wo er zusammen mit Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) Österreich beim ersten UNO-Flüchtlingsgipfel vertritt. In seiner Rede betonte Kern die zentrale Rolle der UNO bei der Bewältigung des Flüchtlingsproblems. Gleichzeitig warnte er, dass „einzelne Länder diese Last nicht alleine schultern“ können. In Anlehnung an den Marshall-Plan, mit dem nach dem Zweiten Weltkrieg der Wiederaufbau Europas finanziert worden war, forderte Kern private und öffentliche Investitionen in den afrikanischen Heimatländern vieler Migranten. Im Interesse sowohl der Migranten als auch der Zielländer müssten illegale Wanderbewegungen bei gleichzeitiger Einhaltung von Menschenrechten und internationalen Gesetzen gestoppt werden. Während die illegalen Routen unterbunden werden müssten, sollten gleichzeitig legale Wege geschaffen werden, um Menschenleben zu retten, so Kern. Am Rande des Gipfels hat der Bundeskanzler seine Vorbehalte gegen das EU-Freihandelsabkommen mit Kanada bekräftigt und Nachbesserungen gefordert. In einem Gespräch mit Kanadas Premier Justin Trudeau forderte Kern laut einer Sprecherin Nachbesserungen in den Bereichen Investitionsschutz, Arbeitnehmerrechte und öffentliche Dienstleistungen. Zwtl.: Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) auf Position acht im Ranking. Die Niederlage der SPÖ bei der Bezirksvertretungswahl in der Leopoldstadt und der Verlust des Bezirksvorstehers an die Grünen bezeichnete der Bürgermeister als „katastrophal“ und „extrem traurig“. Die „Mobilisierung der Wähler“ sei „das größte Problem“ der SPÖ gewesen. Die in den Außenbezirken laut gewordene Forderung nach einem „Machtwort“ des Bürgermeisters wies dieser zurück. “Ich bin gerne bereit, mich inhaltlich über alles zu unterhalten. Aber ob Machtwörter tatsächlich ein geeignetes Instrumentarium sind, die Mobilisierungsfähigkeit und Kampffähigkeit der Sozialdemokratie so herzustellen, dass wir einen Beitrag bei der nächsten Nationalratswahl liefern können, das wage ich zu bezweifeln”, so Häupl. ...