Aussendungen der APA-DeFacto
...

20.10.2017

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 13.10.2017 bis 19.10.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche ÖVP-Obmann Sebastian Kurz. Mit Kurz an der Spitze belegte die ÖVP am vergangenen Sonntag zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder Platz eins bei einer Nationalratswahl (vor der SPÖ und der FPÖ). Er nehme diese große Verantwortung mit Demut an, so Kurz in seiner Ansprache im Wiener Kursalon Hübner, den die ÖVP für ihre Wahlfeier angemietet hatte. Dennoch, so betonte er, sei es nicht der Tag des Triumphs über andere. Nun gehe es darum, den Ruf nach Veränderung umzusetzen. Der 31-Jährige war mit dem Slogan „Jetzt oder nie“ in den Wahlkampf gezogen und plakatierte Sujets, auf denen das Parteilogo der ÖVP fehlte. Etwaige Koalitionspräferenzen wollte er unmittelbar nach seinem Wahlsieg noch nicht preisgeben, vielmehr plane er mit allen „Annäherungsgespräche“. Am heutigen Freitag hat Bundespräsident Alexander van der Bellen Kurz den Regierungsbildungsauftrag erteilt. Bis Mitte nächster Woche sollen erste Vorsondierungen abgeschlossen sein. Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich Ingrid Felipe, Tirols Vizelandeshauptfrau und ehemalige Grünen-Bundessprecherin, auf Platz 9 im Ranking. Laut vorläufigem Endergebnis (inkl. Wahlkarten) erreichten die Grünen bei der Nationalratswahl nur 3,8 Prozent und verfehlten somit knapp die 4-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament. In fünf Landesregierungen sind sie aber noch als Juniorpartner vertreten. Das Aus der Parlamentsfraktion sei die schlimmste Krise seit Gründung der Grünen, so Ulrike Lunacek, ehemalige Spitzenkandidatin der Grünen. Am Dienstag zog der Grünen-Bundesvorstand die Konsequenzen aus dem Wahldebakel: Lunacek kündigte ihren Rückzug aus der Politik an, Felipe legte ihre Funktion als Bundessprecherin zurück. Man übernehme somit Verantwortung dafür, dass die Mission, die Grünen im Nationalrat zu halten, nicht gelungen sei, so Felipe. Sie wolle sich nun auf Tirol konzentrieren, wo im kommenden Jahr Landtagswahlen stattfinden: „Das Land braucht meine volle Energie“, so Felipe weiter. Vize-Parteiobmann Werner Kogler wird nun die Grünen interimistisch übernehmen. ...