Aussendungen der APA-DeFacto
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19.01.2018

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 12.01.2018 bis 18.01.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Kurz reiste letzten Freitag im Zuge seines ersten offiziellen Amtsbesuches nach Paris, wo er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron empfangen wurde. Frankreich und Österreich seien nicht nur durch gemeinsame starke Werte verbunden, so Kurz bei der anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz, sondern auch durch den Willen, positive Veränderungen in der EU zustande zu bringen. Erneut unterstrich der Bundeskanzler, dass Österreich ein pro-europäisches Land sei und bat darum, dass man die neue Regierung an ihren Taten messe. Macron bestätigte, dass die ÖVP-Koalition mit der FPÖ für Beunruhigung gesorgt habe, attestierte Kurz aber eine „klare europäische Ambition“. Am Mittwoch dieser Woche wurde Kurz zudem mit militärischen Ehren in Berlin empfangen, wo er sich zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel traf. Nachdem Kurz 2015 – noch als Außenminister – die Flüchtlingspolitik Merkels öffentlich kritisierte, wurde dieses Treffen mit besonderer Spannung erwartet. Kurz und Merkel demonstrierten am Mittwoch dann großteils Einigkeit: Man verstehe sich hervorragend, betonten beide vor der Presse. Was sie von Kurz im persönlichen Gespräch über die Europapolitik gehört habe, stimme sie zuversichtlich, so Merkel. Allerdings, so betonte die Kanzlerin, verstehe sie die EU weiterhin als Solidarunion. So habe sie kein Verständnis dafür, dass einige Länder die von der EU beschlossene Quotenregelung für die Aufnahme von Flüchtlingen ignorierten. Für Kurz hingegen nimmt das Thema Quotenregelung zu viel Raum ein, wie er betonte. Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich Peter Pilz auf Platz zwei im Ranking. Nachdem Pilz mit seiner neu gegründeten Liste Pilz der Einzug ins Parlament gelang, waren im vergangenen November Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen ihn erhoben worden. Pilz nahm daraufhin sein Nationalratsmandat nicht an. In dieser Woche meldete er sich in der Öffentlichkeit zurück und verkündete seine geplante Rückkehr ins Parlament. Einen konkreten Zeitpunkt wollte er nicht nennen: Dafür sei der Klub zuständig, so Pilz. Voraussetzung für Pilz‘ Rückkehr ist allerdings, dass ein Abgeordneter auf sein Mandat verzichtet, was die ersten Abgeordneten bereits öffentlich für sich ausgeschlossen haben. Am Mittwoch dieser Woche bestätigte zudem die Staatsanwaltschaft Innsbruck, Ermittlungen über die angeblichen Vorfälle sexueller Belästigung gegen Pilz aufgenommen und das Landeskriminalamt in Tirol mit den Recherchen beauftragt zu haben. ...