Aussendungen der APA-DeFacto
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22.06.2018

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 15.06.2018 bis 21.06.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Nach den Enthüllungen über die Spitzeltätigkeit des deutschen Geheimdienstes in Österreich forderte die österreichische Staats- und Regierungsspitze Ende der vergangenen Woche volle Aufklärung. Solche Aktionen würden "auf Dauer das Vertrauen zwischen den Staaten in Frage stellen", betonte Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Bundeskanzler Kurz sprach von einem "enormen" Ausmaß“ der Überwachung. "Unter befreundeten Staaten darf es so etwas nicht geben", betonte Kurz. Daher habe man schon mit den deutschen Behörden Kontakt aufgenommen. Der Regierungschef hatte zuvor mit Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), den Chefs der österreichischen Nachrichtendienste, sowie Spitzenbeamten des Innen-, Außen-, Verteidigungs- und Justizministeriums im Bundeskanzleramt über die Spionagecausa beraten. Am Mittwoch fand in Linz ein Treffen der Regierungen Österreichs und Bayerns statt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Einigkeit beim Schutz der EU-Außengrenzen gezeigt. Die Dynamik in der Debatte sei derzeit gut, sagte Kurz. Er finde es gut, dass das Thema jetzt weg von der „Zwangsverteilung“ der Flüchtlinge und in Richtung Schutz der EU-Außengrenzen gehe. Österreich wolle Brückenbauer sein in der EU, damit bei dem Thema ein „ordentlicher Fortschritt“ erzielt werden könne. Söder betonte den Gleichklang mit Kurz in der Flüchtlingsfrage und sprach von einer "gemeinsamen Haltung im Geiste". In der Innenpolitik sind die Fronten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Streit um den Zwölf-Stunden-Tag weiter verhärtet. Für den 30. Juni kündigte ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an. „Sollte der Entwurf der Regierung am 5. Juli trotzdem in dieser Form beschlossen werden, wird es weitere Aktionen geben“. Bundeskanzler Sebastian Kurz forderte in der Debatte eine Abrüstung der Worte. Er "appelliere" an Sozialpartner und Interessenvertreter, "möglichst sachlich zu agieren". Es sei weder angebracht, Jubelchöre noch Angst zu verbreiten, die so nicht gerechtfertigt sei. Als Neueinsteiger der Woche positioniert sich der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) auf Position zwölf im Ranking. Am Mittwoch wurden Pläne für die weltweit größte Hängebrücke für Fußgänger präsentiert. Die Brücke soll mit einer Spannweite von über 500 Metern in 113 Metern Höhe den Linzer Zoo mit der Franz-Josef-Sternwarte verbinden. Die geschätzten Kosten von rund 4,5 Millionen Euro würde der Tourismus-Investor Hannes-Mario Dejaco tragen. Bürgermeister Luger und Verkehrsreferent Markus Hein (FPÖ) lobten das Brückenprojekt als zusätzliche touristische Attraktion für die Landeshauptstadt. Der Bürgermeister betonte zudem, dass das Projekt der Stadt „keinen Cent“ kosten würde. „Mir ist klar, dass dieses Projekt Diskussionen auslösen wird. Aber wir sollten ihm eine Chance geben. Ich wünsche mir jedenfalls, dass wir über diese Brücke gehen können“, so Luger. ...