Aussendungen der APA-DeFacto
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15.12.2017

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf [http://www.ots.at/politikerranking] (http://www.ots.at/politikerranking) kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 08.12.2017 bis 14.12.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte. Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Für hitzige Debatten sorgte diese Woche die im Rahmen der Koalitionsverhandlungen von ÖVP und FPÖ beschlossene Aufhebung des absoluten Raucherverbotes, welches – 2015 beschlossen – ab Mai 2018 gelten sollte. Die derzeit gültige Regelung, wonach in abgetrennten Raucherzimmern in Lokalen geraucht werden darf, bleibt bis auf weiteres bestehen. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache zeigte sich „stolz auf diese hervorragende Lösung im Interesse der Nichtraucher, der Raucher und der Gastronomen“. Einschränkungen wird es aber dennoch geben: So wird das generelle Rauchverbot von 16 auf 18 Jahre angehoben, in Lokalen dürfen unter-18-Jährige nicht mehr im Raucherbereich Platz nehmen. Auch ein Rauchverbot in Autos ist geplant, sofern sich Minderjährige im Auto befinden. Nach neun Wochen befinden sich die Koalitionsverhandlungen im Endspurt. Bereits am Samstag könnten der Öffentlichkeit eine Liste mit Regierungsmitgliedern sowie die Details des Koalitionsabkommens präsentiert werden. Insgesamt soll es weiterhin 14 Ministerien inklusive Bundeskanzler geben. Verständigt haben sich ÖVP und FPÖ zudem darauf, dass die EU-Agenden ins Bundeskanzleramt wandern, wo man eine eigene EU-Sektion aufbauen wolle. Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich Wiens Bürgermeister Michael Häupl(SPÖ) auf Position sechs im Ranking. Häupl präsentierte am Montag einen Fahrplan für den SPÖ-internen Wahlkampf um seine Bürgermeister-Nachfolge. Ein Meinungsfindungsprozess soll noch im Dezember auf der Website der Partei starten. Den zwei zur Wahl stehenden Kandidaten, dem amtierenden Klubobmann im Nationalrat Andreas Schieder und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, werde somit die Möglichkeit geboten, sich auch für interessierte Nicht-SPÖ-Mitglieder samt Steckbrief, Foto und Lebenslauf im Web zu präsentieren und für sich zu werben. Zudem sind zwei nicht-medienöffentliche Hearing-Termine geplant, an denen sich Schieder und Ludwig den Fragen der Delegierten stellen werden. Häupl zeigte sich am Montag zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Wetteiferns um seine Nachfolge. Dass es auf dem Parteitag im Jänner zu einer weiteren Kandidatur kommt, hält er für „unwahrscheinlich“, aber nicht für ausgeschlossen. ...